Homöopathie

 

Michaela Aschberger-Hedel ist praktizierende Homöopathin in Unterhaching bei München, Mitglied des medizinisch-wissenschaftlichen Beirats bei LebensHeldin! und hat einige Tipps zur begleitenden Behandlung von Brustkrebstherapien.

Ihre Schwerpunkte: Kinder- und Frauenheilkunde und Homöopathie bei Krebserkrankungen

 

Frau Aschberger-Hedel hat diesen Artikel für LebensHeldin! verfasst:

Die Homöopathie ist heutzutage aus der Komplementärmedizin nicht mehr wegzudenken. Gerade Brustkrebspatientinnen ist sie eine wertvolle Begleitmaßnahme zur konventionellen Krebsbehandlung. 
Mittlerweile sprechen sich immer mehr Schulmediziner auch in der Krebstherapie für Homöopathie aus und empfehlen zusätzlich eine homöopathische Begleitbehandlung durch einen erfahrenden Homöopathen.
So lobt z.B. der französische Arzt Dr. J.-L. Bagot öffentlich die Homöopathie bei Nebenwirkungen durch Chemotherapie:

„Homöopathie verbessert Verträglichkeit von Chemotherapie und Allgemeinbefinden. Sie wirkt sich zudem wohltuend auf die Psyche des Betroffenen aus.“

Durch meine langjährige Praxiserfahrung in der Behandlung vieler Patienten empfehle ich Ihnen wie folgt vorzugehen:
Wollen Sie die Homöopathie als Begleitmaßnahme nach einer Operation, einer Bestrahlung oder einer Chemotherapie für sich anwenden, so habe ich einige erprobte Standardmittel nachfolgend vorgestellt.

Je ähnlicher die jeweilige Arznei auf Ihre Beschwerde zutrifft, umso sicherer dürfen Sie sie verwenden.
Sollte Ihre Beschwerde jedoch nicht durch eine der aufgeführten Arzneien abgedeckt sein, so bitte ich Sie:
Suchen Sie sich einen erfahrenen Homöopathen, nach Möglichkeit sollte er (sie) mit dem Krankheitsbild und der Therapie des Mammakarzinoms sehr gut vertraut sein. Die klassische Homöopathie ist eine individuelle Heilmethode mit festen Gesetzmäßigkeiten, deren Begleitung und Verlaufskontrolle unbedingt in die Hand eines Spezialisten gehört.

Was kann Homöopathie in der Begleittherapie bei Brustkrebs ganz konkret leisten?

– Reduzierung der Nebenwirkungen und Folgen einer Operation
– Reduzierung der Nebenwirkungen durch Bestrahlung
– Reduzierung der Nebenwirkungen durch Chemotherapie

1. Operation (ob brusterhaltende OP oder Brustentfernung)
– Verbesserung der Wundheilung nach operativem Eingriff
– Schmerzlinderung nach Operation
– Narkosefolgen

Homöopathisches Mittel 1. Wahl nach OP
– ARNICA
– verbessert die Wundheilung
– verhindert Nachblutungen und Hämatome
– Schmerzlinderung postoperativ

Homöopathisches Mittel 2. Wahl nach OP
– BELLIS PERENNIS
– lindert die Folgen nach Quetschung oder Prellung der Brust

Homöopathische Mittel 3. Wahl nach OP
– STAPHYSAGRIA
– Folgen von Schnittverletzung, wenn die Hauptbeschwerde ein sehr schmerzhafter Schnitt ist oder die Narbe unnatürlich lange sehr schmerzt

– HYPERICUM
Nervenverletzung mit einschießenden Schmerzen

– NUX VOMICA
Beseitigt Narkosefolgen wie Übelkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit;
Verstopfung, Schlafstörungen

2. Strahlentherapie
Typische Beschwerden wie Verbrennungen, Hautausschläge, Juckreiz, Schuppung der Haut können durch Homöopathie deutlich reduziert werden. Einem Zweitkrebs durch Strahlengefahr kann vorgebeugt werden.

Homöopathische Mittel 1. Wahl:
– RADIUM BROMATUM
Das Spezifikum bei Verbrennungen durch Röntgenstrahlen, juckende, brennende Hautausschläge, der Patient möchte nicht allein gelassen werden

– X-RAY (das isopathische Heilmittel)
Tiefe Hautrisse, Gefühl, wie unter Strom zu stehen, psychische Belastung wie große Hoffnungslosigkeit, schwindender Lebensmut, tiefe Resignation, fühlt sich
vollkommen kraftlos

Homöopathisches Mittel 2. Wahl:
– PHOSPHORUS
Brennende Schmerzen, trockene Schleimhäute, Hitzegefühl, Blutungsneigung,
Schwäche

 
3. Chemotherapie
Vor allem Haarausfall, aber auch Übelkeit, Erbrechen, Erschöpfung und Blutbildungsstörungen sind die Hauptnebenwirkungen nach einer Chemotherapie.
Die Homöopathie kann einen deutlichen Einfluss auf diese Beschwerden haben:

Homöopathisches Mittel erster Wahl:
PHOSPHORUS
Übelkeit und Erbrechen nach chemotherapeutischer Behandlung

 

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass je nach individueller Beschwerde auch ein anderes Homöotherapeutikum in frage kommen kann. Diese Arzneimittelempfehlungen sollten nicht kritiklos und über längere Zeit eingenommen werden. Eine Besserung der Beschwerden sollte zeitnah erfolgen.

Newsletter

Stimmen über uns

"Durch LebensHeldin! e.V. habe ich wundervolle, starke Frauen kennengelernt, die ihr Schicksal mit einer unbeschreiblichen Größe meistern oder gemeistert haben. Deren Mut und Warmherzigkeit ist...Lesen Sie mehr

Stefani

LebensHeldin
top